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die plaka von athenEine der reizvollsten Stadtteile von Athen ist die Plaka. Unterhalb der Hügel der Akropolis gelegen, zieht die Plaka mit ihren neoklassischen Villen und Häusern mit deren roten Tondächern, ihren kleinen gewundenen Gassen, mit ihren Stufen, Balkonen mit Bougainvillea , Geranien und Jasminen alle Besucher Athens an. Die Plaka wurde in der griechischen Literatur oft als die Nachbarschaft der Götter bezeichnet und das, weil über der Plaka der heilige Felsen der Akropolis „ der heilige Felsen der Götter“ dominiert, der die Athener wie auch deren Vorfahren mit dem gleichen Humor dazu bringt, die olympischen Götter, wie sie selbst, sich bei Retsinawein und Tanz vergnügend zu verkörpern. Man kann manchmal an einem sonnigen Tag in romantischer Stimmung die Göttin Athena spüren, wie sie mit einem Lächeln auf ihrem göttlichen Gesicht auf die Plaka hinabschaut, wo die modernen Athener in den Straßencafés der Adrianoustr., den Sonnenschein genießend, das Thission und den Arios Pagos Felsen überschauen.

Die Kydathineon str. in der Plaka hat einen besonderen Platz im Gedächtnis der älteren Generation Athens. Sie war einst das Viertel der Arbeiterklasse und viele Filme der frühen 50er und 60er Jahre wurden hier gedreht, als die Häuser noch nicht, so wie heute, renoviert waren und die verwinkelten Straßen nicht asphaltiert waren. Einer der berühmtesten Filme mit Melina Merkouri und Georgios Fountas „Stella“ wurde hier gedreht, an dem Haus, das sich gegenüber des Bades der Winde befindet und heute den Ableger einer amerikanischen Universität beherbergt.


 
plaka kydathineon srasseIn der Plaka war der bekannte Platz der typisch griechischen Tavernen, wo die alten Athener Retsina von Mesogeia und Markopoulo tranken, den Herkunftsorten des besten Retsinas, auch heute noch. In jeder Taverne gab es einen Drückeberger und immer jemanden, der die berühmten Weinlieder der Plaka spielen konnte, die sogenannten „kantades“, die sich von dem Italienischen „Cando“ ableiten. Während des griechischen Karnevals war die Plaka der wichtigste Ort, wo tausende Athener in Kostümen, mit Konfetti und Luftschlangen um sich werfend, die Straßen der Plaka auf und ab schlenderten. Die Tradition besteht auch heute noch, allerdings nicht mit dem gleichen Enthusiasmus wie damals.

In den 60er Jahren wurde die Plaka zum Geburtsort der neuen griechischen Musikwelle. In kleinen live Musikclubs, den sogenannten „boites“ stellten erstmals Komponenten und Sänger den neuen Stil vor, der von den Musikströmungen der 60er in Frankreich und Italien inspiriert war. Bekannte griechische Artisten machten ihr Debut in boites wie dem bekannten „ Esperides“ von Gianni Argiris, dem „Apanemia“ von George Zographos und später dem „Zygos“ von Gianni Hatzis.
Ebenfalls viele Restaurants in der Plaka, die noch immer existieren, waren berühmt, so wie das „Mostrou“, das „Perivoli ton Theon“(Garten der Götter), das „Gero tou Moria“ und viele andere.

In den 70er Jahren wurde die Plaka zu einem lauten Platz, Bars, Discos, Clubs hatten die alte friedliche Nachbarschaft der Götter zerstört. Nach der Diktatur dauerte es Jahre bis unter dem Ministerium von Melina Merkouri die Plaka renoviert, in Fußgängerzonen umgewandelt und das Nachtleben in die Umgebung von Psiri und Thissio verlegt wurde.

Was ist sehenswert: Heute hat die Plaka ihr altes idyllisches Gesicht wiedergewonnen. Sie wird geschäftig an sonnigen Wochenenden und natürlich während des Sommers, wenn die Touristen kommen, um ihre Attraktionen zu erkunden und es gibt in der Plaka viel zu sehen. Museen wie das Kindermuseum in der Kydathineonstr. und das Kanellopoulos Museum genau unterhalb des Nordhügels der Akropolis in der Theoriasstr. und das Museum griechischer Volksmusikinstrumente nahe dabei.

Denkmäler von LysicratesDenkmäler wie das Lysicratis Denkmal ein Monument, das von dem reichen Athener Lysicratis im Jahre 334 v.Ch. errichtet wurde, nachdem er den Preis für die beste Vorstellung, die er im Dionysos Theater gesponsert hatte, gewann. Archäologische Orte wie die griechische und römische Agora , die Hadrianbibliothek und das Bad der Winde, sowie andere römische Denkmäler wurden vorwiegend von dem römischen Kaiser Hadrian erbaut, die Atollos Stoa, die die größte Sammlung verschiedener Kunstwerke, die in der Umgebung der antiken Agora gefunden wurden, beherbergt. Unter dem nordöstlichen Hügel der Akropolis auf der Verlängerung der Tholou str. befindet sich die erste Universität Athens, die Kapodistria Universität, so benannt nach dem ersten Gouverneur Griechenlands Ioannis Kapodistrias. Sie wurde im Jahr 1837 gleich nach der griechischen Befreiung erbaut. Wenn Sie die Stufen am Südhang der Akropolis hinaufsteigen, werden Sie die Anafiotika finden, ein beeindruckender Ort mit kleinen weißen Häusern , alle mit dem kykladischen Architekturstil gebaut, von den Baumeistern, die hier im 19.Jahrhundert aus Anafi angekommen waren, um den Palast des Königs Otto zu errichten.

Durch die schmalen winkligen Gassen schlendernd, fühlen Sie sich fast auf eine griechische Kykladeninsel wie Mykonos oder Paros, eine andere wunderschöne Insel der Ägäis, mit deren weißen Häusern versetzt, anstatt sich in der Mitte der griechischen Hauptstadt zu befinden.
Einkauf: Als eine der Hauptattraktionen der Athener Plaka gelten die vielen Geschäfte mit touristischen Artikeln wie griechisches Kunsthandwerk, Pelze und Juwelen. Die Haupteinkaufsstraßen sind die Adrianoustr., Pandrosou und Hephaestou. Die meisten Restaurants wie die Plakarestaurants „Byzantino“, „Plaka“ und „Akropolis“ befinden sich rund um den Philomousonplatz in der Kythathineonstr., auf den Straßen nahe des Bades der Winde und der Treppe der Mnisikleous str.

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