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Knossos

Informationen über Knossos in Griechenland

Übersicht: Knossos ist wahrscheinlich eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten , die jemand im heutigen Griechenland besuchen kann. Es war einstmals das Zentrum einer der mächtigsten Zivilisationen der antiken Welt und erzählt uns durch Ausgrabungen, Mythologie und Geschichte von seiner Bevölkerung , den Herren der See: den Minörn

Der bekannteste König von “Kreta” war ebenfalls derjenige, der der ganzen Zivilisation den Namen gab. Minos könnten eigentlich mehrere Könige gewesen sein, aber die Tradition besagt, dass er ein Sohn des Zeus und ein grossartiger Regent war- zu Lebzeiten wie auch nach seinem Tod. 

knossosGeschichte: Auch wenn wir nicht genau wissen, was Knossos war, wird es dennoch allgemein als “Der Palast” bezeichnet. Ausgrabungen haben bewiesen, dass es hier im 8.Jahrtausend v.Ch. eine Siedlung gab, vielleicht schon vorher, und ein Palast befand sich schon früh im 4.Jahrtausend v.Ch. hier.

Die Grundsteine von verschiedenen Palästen wurden hier gefunden und das meiste von dem, was wir heute sehen können, gehört in die Zeit 16.-14. Jhd.v.Ch.Es gibt ebenfalls Bauten aus späterer Zeit , da das Ende der minoischen Zvilation nicht das Ende der Besiedelung allgemein bedeutete. Während der mykenischen Zeit sollte es sich zu einer wichtigen Niederlassung entwickeln, wie auch während der römischen und hellenistischen Periode und wurde nicht verlassen bis ins Mittelalter.

1878 entdeckte der griechische Händler Minos Kalokairinos die Stätte und die Ausgrabungen begannen 1900 unter der Leitung von Sir Arthur Evans.

Die Ausgrabungen zogen sich über 30 Jahre hin und seitdem wurden mehrmals Restaurationsarbeiten getätigt. Das Gelände ist gross: es bedeckt mehr als 20.000qm.

Ursprünglich wurde hier eine weibliche Gottheit verehrt. Man glaubt, dass die Figuren von barbrüstigen Fraün mit Schlangen in den Händen die Gottheit der frühen Kretaner darstellen. Ein anderes heiliges Symbol war die doppelte Axt und der Bulle wurde ebenfalls verehrt. Es gab Spiele, bei denen junge Männer und Fraün auf den Bullen springen mussten, und es wurden einige Kunstwerke aus Horn und Köpfe von Bullen in Knossos gefunden.

Es ist nicht sicher,welche Bevölkerung zürst hier lebte, es gibt allerdings viele Ähnlichkeiten in der Religion und der Kunst mit östlichen Kulturen.
Die Achäer fielen hier im 15.Jhd.v.Ch. ein und es war ihre Kultur, die die minoische Zivilisation auf den Höhepunkt brachte. Sie sprachen Griechisch, hatten griechische Gottheiten und nutzten Knossos als ihr Zentrum. Sie waren es ebenfalls, die die sogenannte lineare B Schrift benutzten, die auf Tontafeln gefunden wurde.

Das Ende der minoischen Zivilisation wurde wahrscheinlich durch Naturkatastrophen hervorgerufen. Das Erdbeben 1450v.Ch., das die Hälfte von Santorini versank, hat scheinbar ebenfalls die meisten Gebäude Kretas zerstört.

DAS MUSEUM: Die meisten Funde der Ausgrabungen in Knossos befinden sich zur Ausstellung im Archäologischen Museum von Heraklion, aber auch überall in Griechenlands Museen gibt es minoische Ausstellungsstücke.

ANFAHRTSWEG: Die meisten Reiseagenturen bieten Tagestouren nach Knossos an, Sie können aber natürlich auch auf eigene Faust hierhin kommen. Es gibt einen direkten Bus von Heraklion aus.

mythologie von knossosMythologie: “Minos” war ein Kind der phönizischen Prinzessin “Europa”, der im Schatten eines Stiers von Zeus entführt wurde. Alle seine Rechte und Gesetze wurden ihm von seinem göttlichen Vater übergeben, mit dem er sich alle neun Jahre beriet. “Zeus” war mit Kreta stark verbunden, da er hier aufgezogen wurde und manchmal glaubte man, er sei der erste Herrscher der Insel gewesen. Die Kretaner hatten sogar seine Grabstelle hier.

Minos war mit Pasiphäa verheiratet. Als die kretanische Bevölkerung ihm trotzte und ihm das Recht auf den Thron absprach, erwiderte er ihnen, dass es göttlicher Wille sei, der ihn zum Herrscher mache. Als Beweiss schickte “Poseidon” einen Bullen, um vom König geopfert zu werden, er war aber so prächtig, dass Minos ihn behielt und einen seiner Bullen opferte.

Dies verärgerte den Seegott und er liess Pasphäa sich in den Bullen verlieben. Und sie gebar das Tierkind – “Minotaur”.
Der berühmte Architekt und Erfinder “Dädalus” arneitete für Minos und der König bat ihn, ein Labyrinth zu konstruieren, in dem der halb Bulle- halb Mensch Minotaur gehalten werden konnte.
Minos Sohn Androgeos war nach Athen gereist, um dort an den Spielen teilzunehmen. Er gewann, aber der König von Athen schickte den jungen Mann nach Marathon, einen Bullen zu bekämpfen. Der Bulle tötete Androgeos und als Minos davon erfuhr, erklärte er den Krieg gegen Athen. Zeus quälte die Stadt und der König wurde gezwungen, alles zu tun, was Minos forderte, um den Fluch aufzuheben.

statueMinos forderte daraufhin, dass alle neun Jahre sieben junge Mädchen und sieben junge Knaben nach Kreta geschickt werden und dem Minotaur zum Opfer gebracht werden. Das ging so weiter, bis der Held Theseus als einer der Opferknaben ankam. Die Tochter des Minos “Ariadne” verliebte sich in ihn und sie und Dädalus unterstützten ihn, den Minotaur zu bekämpfen. Danach flohen sie und Minos bestrafte Dädalus, indem er ihn und seinen Sohn Ikarus im Labyrinth einschloss.
Die Flucht von Dädalos ist eine der beliebtesten Geschichten der griechischen Mythologie. Er bastelte Flügel aus Wachs und Federn für sich und seinen Sohn und mt diesen flogen sie. Trotz Dädalos’ Warnungen flog Ikarus zu nah an der Sonne. Das Wachs seiner Flügel begann zu schmelzen und er ertrank im Meer, das von daher ikarische See genannt wird.
Dädalus erreichte Sizilien und konnte dort am Hof des Königs Cocalus Unterschlupf finden. Minos brach auf, um ihn zu verfolgen, wurde aber von der Tochter des Cocalus getötet, sobald er Sizilien erreichte. Nach seinem Tod wurde er zu einem der Herrscher der Unterwelt.

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