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Neuere Griechische GeschichteEinführung in die Neuere Griechische von Griechenland
1946 war König Georg der Zweite wieder auf seinem Thron und die monarchistische Partei regierte das Land. Eine neü Linksbewegung begann grosse Gebiete in der Nähe Albaniens zu kontrollieren. Die USA richtete ihre Aufmerksamkeit jetzt auf Griechenland an Stelle des UK und da sie eine Ausbreitung der Kommunisten während des Kalten Kriegs fürchteten, pumpten sie die Rechten buchstäblich voll mit Geld und Waffen. Die kommunistische Partei war verboten und bis 1962 hatte man ein Papier mit sich zu führen “xarti koinonikon fronimaton”(Papier über soziales Denken) wenn man arbeiten oder wählen wollte , das bescheinigte, dass man kein Anhänger der Linken war. Bis zum Ende der Militärdiktatur 1974 wurden viele Griechen durch dieses berüchtigte Papier gehindert, falls sie im öffentlichen Dienst arbeiten wollten, Visa oder Pass beantragten oder beim Militär waren. Die Kommunisten konntn grosseTeile der Pelepones besetzen, wurden aber schnell von der Regierung zurückgedrängt. Als die kommunistische Partei ihre Unterstützung durch die Yugoslaven verlor, konnte die Rechte 1949 den Bürgerkrieg gewinnen. Das war auch das Ende des Bürgerkriegs, Allerdings befand sich Griechenland in einer extrem armen Situation und fast eine Million Griechen wanderten nach Ländern wie den USA, Australien, Deutschland und Schweden aus. General Papagos wurde zum neün Premierminister ernannt und als er 1955 starb folgte ihm Kostas Kramanlis. Das Land war jetzt Mitglied der NATO und Amerika unterstützte weiterhin die rechts ausgerichtete Regierung, so dass die Kommunisten nicht in der Lage waren zurück zu kommen. Wieder einmal wurde Zypern zu einem heissen Thema. In den frühen 30ern wollten die griechischen Zyprioten schon einmal eine Vereinigung mit Griechenland, aber die Türkei hatte sich dagegen ausgesprochen. Im Jahre 1925 war das Land zu einer britischen Kronkolonie geworden und 1954 erklärten die Briten ihr Vorhaben, Zypern zu einem unabhängigen Staat zu machen und ab 1959 wurde Zypern unter Erzbischof Markarios als Präsident und einem Türken als Vizepräsident eine unabhängige Republik. Innere Feindseligkeiten zwischen türkischen Zyprioten und rechtsgerichteten griechischen Zyprioten setzten sich fort. Zurück in Griechenland begann die zentrale Partei von Georgos Papandreou zu
wachsen und als 1961 die rechte Partei von Karamanlis die Wahlen gewann,
beschuldigte Papandreou sie für Betrug. Zwei Jahre später wurde Lambrakis, der
Führer der linken Partei ermordet und Karamanlis verliess das Land. Papandreou
gewann die Wahlen mit seiner Partei “Enosis Kentrou”(Zentrale Vereinigung) und
sehr schnell wurde eine Reihe von Reformen durchgeführt. Konstantin der Zweite
war gerade zum neün König ernannt worden, politische Gefangene wurden
freigelassen und die Steürn herabgesetzt. Das war eine Zeit von gegenseitigen
Verdächtigungen zwischen rechts und links und Papandreou erklärte seinen
Rücktritt, nachdem der König sich gegen eine Reinigung des Militärs von
potentiellen Konspirateuren ausgesprochen hatte. 1967 sollten Neuwahlen stattfinden, stattdessen übernahm eine Gruppe von Generälen, angeführt von Georgos Papadopoulos ,die Macht. Der König startete einen Gegenzug, der scheiterte, und flüchtete aus dem Land. Das neü Regime stellte Terrorregeln auf, indem Gegner gefoltert und inhaftiert wurden, härteste Zensur und strenge Kontrolle der Bevölkerung wurden erzwungen. Es gibt Vermutungen , dass die USA all dies finanziell unterstützten, da es in deren Interesse stand , dass Griechenland von Nichtkommunisten regiert wurde. Während der Studentendemonstrationen gegen die Junta 1973 in Athen stürmten
Panzer die Universität und viele wurden getötet und verletzt. Papadopoulos wurde
vom Chef der Sicherheitspolizei, Ioannidis, gestürzt, der nun die Macht ausübte.
Er hatte geplant den Präsidenten von Zypern zu ermorden und das Land mit
Griecheland zu vereinigen, was aber fehlschlug, da Markarios flüchtete und im
Gegenzug die Türken grosse Teile der Insel unter Beschlag nahmen. 200.000
Griechen wurden gezwungen, alle ihre Besitztümer zu hinterlassen und in den
griechisch- zypriotischen Teil zu flüchten. Karamanlis wurde von der Armee nach
Griechenland zurückgerufen, mit dem Auftrag, das Land neu zu organisieren und
seine Partei gewann 1974 die Wahlen. Der Sohn von Georgos Papandreou Andreas
gründete die sozialistische Partei PASOK, die bei diesen Wahlen 13,58% der
Stimmen gewann. Bei der Volksabstimmung 1974 stimmten 69% der Bevölkerung gegen
die Wiedereinsetzung des Königs und die Monarchie wurde vebannt. Der Exkönig
Konstantin lebt noch immer im Exil in London.1977 Konnte Karamanlis’ Partei “Nea Demokratia”(Neü Demokratie) die Wahlen wieder gewinnen und 4 Jahre später trat das Land der EU bei. Im selben Jahr 1981 konnte PASOK mit Abstand die Wahlen gewinnen und Papandreou versprach, die amerikanischen Militärbasen in Griechenland zu schliessen und mit Griechenland die NATO zu verlassen. Diese Versprechen wurden nie erfüllt. Papandreou konnte allerdings viele andere Dinge in Griechenland durchsetzen und wurde zu einem der beliebtesten politischen Führer des Landes. Er wurde nach dem berüchtigten “Koskotasskandal”angeklagt, Gelder der Bank von Kreta unterschlagen zu haben, wurde aber freigesprochen. Wegen seines schlechten Gesunheitszustandes trat Papandreou 1996 zurück und sein Nachfolger wurde Kostas Simitis , er regierte europafreundlich und richtete seine Aufmerksamkeit auf die Modernisierung des Landes ,seine Wirtschaft vebessernd und Korruption bekämpfend. Unter der 20jährigen Regierung der griechen soziallistichen Partei PASOK unter Papandreou und Simitis(unterbrochen von dem Wahlsieg in 1990 der konservativen Partei mit Konstantinos Mitsotakis als Führer, der nach einigen politischen und persönlichen Skandalen zurücktrat, 1993 gewann die PASOK die Neuwahlen) blühte die griechische Wirtschaft auf. Griechenland entwickelte sich zu einem höchst fortschrittlichen Land und der Lebensstandard erreichte den Level von anderen hoch entwickelten Ländern. Der Gipfel dieser Entwicklung und Leistung waren die Olympischen Spiele in 2004. Andreas Papandreou zusammen mit Konstantinos Karamanlis und Elefterios Venizelos waren die grössten Politiker in der Geschichte des Neüren Griechenlands.
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